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Immobilien-recht "Legionellen ? offenbarungspflichtiger Mangel"

Für 440.000,- DM, umgerechnet 220.000,- ?, kaufte Familie K. am 5.6.2001 eine Eigentumswohnung in einer Wohnanlage in Oberschleißheim.
Das Verkäufer-Ehepaar versicherte, dass ihm keine Mängel bekannt seien. Was die Verkäufer verschwiegen: In der Wohnanlage war 1999 ein Bewohner an der Legionärskrankheit erkrankt.
Im Trinkwassersystem der Wohnanlage konnte damals eine erhöhte Konzentration von Erregern dieser tödlichen Krankheit (Legionellen) nachgewiesen werden.

Das Gesundheitsamt informierte die Bewohner der Anlage, darunter auch die Verkäufer der Wohnung. Nach Bekämpfungsmaßnahmen waren die Legionellen im März 2000 verschwunden. Im April 2000 stellte man aber im Leitungssystem einer Wohnung wieder die tödlichen Erreger fest. Die Verkäufer wussten davon, verschwiegen aber das Problem, als sie im Juni 2001 die Wohnung verkauften.

Familie K. zog deshalb vor Gericht und verlangte Rückabwicklung des Wohnungskaufs wegen arglistiger Täuschung.


Das Landgericht München I gab den unzufriedenen Käufern recht. Richter Richard Wimmer entschied, dass die früheren Eigentümer ihre Wohnung zurücknehmen und den Kaufpreis zurückzahlen müssen.


Quelle: LG München


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