SWISS LAB - WATER HYGIENIC LABORATORIES, Legionella Pneumophila, Legionellen, Legionärskrankheit, Wasser, Wasserhygiene, Wasserleitungen, Boiler


Diagnose und Therapie

Diagnose

Wichtig ist die Krankengeschicht (Anamnese), z.B. eine Lungenentzündung nach einer Reise mit Hotelaufenthalten weist auf die Legionärskrankheit hin. Die Diagnostik der Legionellose konnte in den letzten Jahren erheblich verbessert und beschleunigt werden.

Während früher die mehrtägige Anzüchtung des Erreger auf Spezialnährböden und der verspätet positiv werdende Nachweis von Antikörper als Grundlage zur Bestätigung der Diagnose diente, stehen heute Antigen-Nachweise im Urin als Schnelltest zur Verfügung. Ferner lässt sich Legionellen-DNA aus dem Urin mittels Nukleinamplifikationstests innerhalb weniger Stunden hochsensitiv nachweisen.

Antikörper gegen Legionellen können erst nach bis zu zwei Wochen im Blut gefunden werden. Daher hat diese Untersuchung keine Bedeutung in der akuten Diagnostik.

Therapie

Die Behandlung erfolgt mit Hilfe von Antibiotika.

Kontrollierte Studien zur Wirksamkeit verschiedener Antibiotika liegen nicht vor. Erythromycin gilt seit der Epidemie in Philadelphia als das Mittel der Wahl bei der Behandlung der Legionellosen. Bei schweren Fällen wird die zusätzliche Gabe von Rifampicin empfohlen. Die Dauer der Therapie sollte mindestens 10?12 Tage betragen. Makrolidantibiotika (Azithro-mycin, Clarithromycin) und Fluorchinolone (Ciprofloxacin) besitzen nach neueren In-vitro-Daten und Tierversuchen eine schnellere und bakterizide Wirkung.

Penicillin dagegen ist gegen den Erreger unwirksam.

Neben der ursächlichen (kausalen) Bekämpfung des Erregers kann zusätzlich eine Behandlung der Symptome sinnvoll sein.

.Viele durch Legionellen verursachten Erkrankungen werden - da sind sich befragte Fach-Mediziner sicher - nicht richtig erkannt.

Bei rechtzeitiger richtiger Diagnose kann diese Lungenerkrankung gut behandelt werden, so dass ein tödlicher Ausgang mittlerweile relativ selten ist. Ohne richtige Behandlung jedoch ist ein tödlicher Ausgang vor allem bei älteren und immungeschwächten Menschen in bis zu rund 20 % der Fälle möglich.

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