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Allgemeines

Die Legionellose (Legionärskrankheit) ist eine schwere Infektionserkrankung der Lunge, die durch das Legionärsbakterium mit dem Fachbegriff Legionella pneumophila ausgelöst wird.

Eine Infektionskrankheit ist eine durch Infektion hervorgerufene Erkrankung.
Eine Infektion ist das Eindringen, Haftenbleiben und Übertragen von Krankheitserregern (Bakterien, Viren, Pilze u.a) in einen Körper, mit anschließenden Krankheitssymptomen. Am häufigsten sind Virusinfektionen und bakterielle Infektionen.

Der Erreger, der die Legionellose auslöst, ist ein in Oberflächenwässern und auch im Boden vorkommendes, gramnegatives, stäbchenförmiges Bakterium und wird Legionella pneumophila genannt, nach dem betroffenen Organ, der Lunge. Dazu muss man ergänzen, dass es 14 verschiedene Untergruppen von Legionella pneumophila gibt. Die wichtigste, die sog. Serogruppe 1, verursacht etwa 75% aller Fälle von Legionärskrankheit.

Verschiedene Bakterien reagieren auf diese Färbung unterschiedlich. Daraus folgt eine Einteilung in sog. Gram-positive Bakterien, die violett/blau erscheinen, und Gram-negative Bakterien, die rot gefärbt werden.
Dies ist ein wichtiges Kriterium für die Unterscheidung verschiedener Bakterien z.B. bei der Diagnostik von Infektionskrankheiten. "Gram-positive" und "Gram-negative" Bakterien reagieren unterschiedlich auf Antibiotika. Mit dieser schnellen diagnostischen Methode kann man in kurzer Zeit (ca. 5 Minuten) anhand eines Abstriches das "Gramverhalten" der Bakterien bestimmen.
Legionellen sind zwar gramnegativ, lassen sich aber mit der Gramfärbung nicht sicher anfärben. Es muss eine spezielle Färbemethode verwendet werden.

Legionellen leben außerhalb des Körpers im sogenannten Biofilm und halten sich in diesem im Innern von Amöben oder anderen Einzellern auf. Diese können den Legionellen Schutz vor allen gängigen Desinfektionsmaßnahmen bieten.

Früher nahm man an, dass sie nur im Süßwasser beheimatet sind, doch können sich Legionellen auch im Meerwasser halten und vermehren.
Aufgrund ihrer natürlichen Verbreitung kommen Legionellen auch in geringer Anzahl im Grundwasser vor. Daher ist es selbstverständlich, dass sich in dem von den Wasserwerken gelieferten Wasser Legionellen befinden können.

Die weitaus meisten Bakterien leben in der Natur in Form von Biofilmen.
Biofilme bestehen aus einer dünnen Schleimschicht (Film), in der Mikroorganismen (z. B.
Bakterien, Algen, Protozoen, Salmonellen) eingebettet sind. Biofilme entstehen, wenn Mikroorganismen sich an Grenzflächen ansiedeln. Sie bilden sich überwiegend in wässrigen Systemen, entweder auf der Wasseroberfläche oder auf einer Grenzfläche zu einer festen Phase.

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